Wir behandeln einfache und komplexe degenerative Erkrankungen der Lenden-, Hals- und Brustwirbelsäule.

Schmerzen im unteren Rücken oder im Nacken, die manchmal ins Bein oder in den Arm ausstrahlen: Das sind die vier häufigsten Gründe für eine Konsultation in unserer Praxis.
Die Schmerzen, die Sie im unteren Teil des Rückens auf Höhe der Lendenwirbel verspüren, werden Lumbalgien genannt. Sind diese Schmerzen sehr stark und treten plötzlich auf, spricht man von einem Hexenschuss (Lumbago).


Manchmal können die Schmerzen im unteren Rücken in ein oder beide Beine ausstrahlen: Man spricht dann von einer Lumboischialgie oder «Ischialgie». Sie können ausstrahlende, elektrisierende Schmerzen verspüren, manchmal auch Kribbelgefühle. Diese Symptome können einschränkend werden und Sie am normalen Gehen hindern.
In bestimmten Situationen gehen diese ausstrahlenden Schmerzen mit einer Schwäche des Fusses oder des Beins einher.
Die Schmerzen, die Sie am unteren Nacken verspüren können, werden Zervikalgien genannt. Sind sie sehr stark und treten plötzlich auf, spricht man umgangssprachlich von einem «steifen Hals» (Torticollis).


Wenn die Nackenschmerzen (Zervikalgien) in den Arm oder die Schulter ausstrahlen, manchmal sogar hinter das Schulterblatt, spricht man von einer Zervikobrachialgie. In bestimmten Situationen werden die ausstrahlenden Schmerzen als «elektrisierend» empfunden und können mit Kribbeln im Arm einhergehen. Manchmal ist eine Schwäche des Arms, der Hand oder der Schulter damit verbunden.
* Alle medizinischen Informationen auf dieser Seite sind nicht erschöpfend und ersetzen keine ärztliche Konsultation.
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In das Bein ausstrahlende Schmerzen
→Ischias, Fussschwäche
→In den Arm ausstrahlende Schmerzen
→Beinschmerzen beim Gehen
→Wirbelgleiten, Stabilisierung
→Den Hirnerkrankungen ist eine eigene Seite gewidmet.
Degenerative Erkrankungen der Halswirbelsäule können zu einer Kompression der zervikalen Nerven führen, am häufigsten der Nervenwurzeln C5, C6 und C7, oder zu einer Kompression des Rückenmarks mit der Folge einer «zervikalen Myelopathie». Ziel der Halswirbelsäulenchirurgie ist es, die Kompression der Nervenwurzeln oder des Rückenmarks zu beheben.
Degenerative Erkrankungen der Lendenwirbelsäule führen ebenfalls zu Kompressionen der lumbalen Nervenwurzeln, am häufigsten der Wurzeln L4, L5 oder S1. Eine Wurzelkompression kann durch eine Diskushernie, die die Wurzel komprimiert, oder durch eine foraminale Stenose verursacht werden — dies führt zu den klassischen Symptomen einer «Ischialgie». Manchmal ist der gesamte lumbale Spinalkanal verengt, was als «enger lumbaler Spinalkanal» bezeichnet wird und die typischen Symptome einer «neurogenen Claudicatio» verursacht: Schmerzen mit Schwäche oder Nachgeben der Beine beim Gehen. Degenerative Veränderungen gehen manchmal mit einem Gleiten eines Wirbels über den anderen einher, einer sogenannten «Spondylolisthesis».
Ziel der Lendenwirbelsäulenchirurgie ist es, die lumbalen Nervenwurzeln zu dekomprimieren. Manchmal, insbesondere bei einer «Spondylolisthesis», muss die Dekompression mit einer Stabilisierung des betroffenen Segments mittels Pedikelschrauben und eines intersomatischen Cages kombiniert werden — dieser Eingriff wird als lumbale Fusion bezeichnet.
In bestimmten Situationen, wenn ein Wirbelsegment infolge einer Bandscheibendegeneration und des Gleitens eines Wirbels über den anderen instabil ist — was ebenfalls zu einer Verengung des Spinalkanals und einer Kompression der Nerven führen kann —, muss eine Stabilisierung (Fusion oder Spondylodese) des betroffenen Segments vorgeschlagen werden. Eine Spondylodese erfolgt durch das Einsetzen von Pedikelschrauben und eines intersomatischen Cages, um die Fusion herbeizuführen. Monosegmentale Stabilisierungen werden vor allem auf den Ebenen L4-L5 und L5-S1 durchgeführt.
Die Schraubenplatzierung erfolgt mit Hilfe eines Neuronavigationssystems, das eine äusserst präzise Pedikelzielung und damit eine bessere Kontrolle der Schraubenposition ermöglicht.
Bei komplexen Wirbelsäuleneingriffen kann es sehr nützlich sein, die Nervenfunktion während der Operation kontinuierlich zu überwachen, indem die Nerven intraoperativ stimuliert werden.
Manchmal sind mehrere Segmente der Wirbelsäule degeneriert oder es liegen sehr ausgeprägte Wirbeleinbrüche vor, die zu einem Verlust der Stabilität der Wirbelsäule führen. Dann muss eine komplexere Operation vorgeschlagen werden, mit dem Ziel, mehrere Segmente zu stabilisieren und manchmal den nekrotischen Wirbel zu ersetzen, um die Wirbelsäule aufzurichten und die eingeklemmten Nerven zu befreien. Der O-Arm® ermöglicht eine intraoperative Kontrolle der Position der Schrauben und der intersomatischen Cages.
* Diese Bilder sind nur Illustrationen und gelten daher nicht für jeden Patienten.
* Alle medizinischen Informationen auf dieser Seite ersetzen keine spezialisierte ärztliche Konsultation.
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Die Konsultationen finden auf Deutsch, Französisch oder Englisch statt. Für einen Termin erreichen Sie uns am einfachsten telefonisch. Unser Sekretariat ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar; Samstag und Sonntag über die Notfallstation der Clinique La Colline (Hirslanden).